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Deutsches Rotes Kreuz Stuttgart-Feuerbach
Dienstag, 07. Februar 2012
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Blut & Blutspende

Nächster Blutspendetermin in Feuerbach / Botnang:

27.03.2012 15:30 - 19:30 Neues Gymnasium (Feuerbach)


Weiterführende Links Inhalt
Blutspendetermine im Raum Stuttgart Wer kann Blut spenden?
Blutspendedienst Baden-Württemberg Blutspendeausschlüsse
Wissenswertes zum Thema Blut Was geschieht mit den Blutkonserven?
Ablauf einer Blutspende Wofür werden meine Blutkonserven verwendet?
Was Sie als Blutspender über AIDS wissen müssen Was bekomme ich dafür?
Angst vor dem Blutspenden?
Haben Sie weitere Fragen zum Thema Blutspenden?

Wer kann Blut spenden?

Jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 68 Jahren, der mindestens 50 kg wiegt.

Blutspendeausschlüsse

Bei Frauen sind noch keine 84 Tage und bei Männern keine 70 Tage seit Ihrer letzten Blutspende vergangen

Sie haben in den letzten vier Wochen einen fieberhaften Infekt oder Kontakt mit Infektionskranken (z.B. Röteln, Masern, Mumps).

Sie waren in den letzten zwölf Monaten in Afrika (südlich der Sahara), in der Karibik, in Südostasien, in Indien, in Südamerika oder in den letzten sechs Monaten in einem Malariagebiet außerhalb der o.g. Länder.

Sie sind alkohol-/ rauschgift- oder medikamentenabhängig.

Sie hatten in den letzten zwölf Monaten einen schweren Unfall, eine große Operation, eine Blut-Übertragung bekommen bzw. Ihnen wurden in der letzten Woche Zähne gezogen. Sie hatten eine kleine Operation bzw. waren im Krankenhaus.

Sie hatten sich in den letzten zwölf Monaten tätowieren bzw. Haut zur Schmuckbefestigung durchstechen lassen. Bei Akupunktur bringen Sie bitte ein Attest mit (steril mit Einmalmaterial gearbeitet).

Sie sind schwanger oder hatten in den letzten sechs Monaten eine Entbindung oder Fehlgeburt bzw. stillen noch.

Sie waren in den letzten vier Wochen in Ländern mit erhöhtem Hepatitis A-Risiko.

Sie sind HIV-positiv oder haben Intimkontakt mit HIV-Infizierten oder Aids-Risiko-Personen.

Sie hatten Malaria oder sind in einem Malariagebiet geboren oder aufgewachsen.

Sie haben oder hatten folgende Krakheiten: Syphilis, Krebs, Chagas-Krankheit, Brucellose, Leismaniose

Was geschieht mit den Blutkonserven?

Die Blutkonserven werden unmittelbar nach der Spende mit den modernsten Verfahren in Blutkomponenten (Konzentrat von roten Blutkörperchen, Blutplättchenkonzentrat und Frischplasma) aufgetrennt. Die so gewonnenen Blutkomponenten werden nach den erforderlichen Untersuchungen in einer der Blutspendezentralen aufbewahrt und bei Bedarf abgegeben

Blutkomponenten werden vor allem benötigt bei starkem Blutverlust infolge von Unfällen oder während schwerer operativer Eingriffe sowie für Patienten, die an Blutkrankheiten (z.B. Leukämie) leiden.

Wofür werden meine Blutkonserven verwendet?

  • Krebserkrankungen: 19 %
  • Herzerkrankungen: 16 %
  • Magen- und Darmkrankheiten: 16 %
  • Verletzungen aus Unfällen: 12 %
  • Leber- und Nierenkrankheiten: 6 %
  • Blutarmut und Blutkrankheiten: 5 %
  • Komplikationen bei Geburten: 4 %
  • Knochen- und Gelenkkrankheiten: 4 %

Was bekomme ich dafür?

Zunächst erfahren Sie Ihre Blutgruppe mit Rhesusfaktor und Blutspender-Paß. Außerdem durchläuft Ihr Blut viele Laboruntersuchungen:

  • Ein Antikörper-Suchtest spürt Substanzen auf, die gegen körperfremde Blutzellen gerichtet sind und bei Bluttransfusionen Zwischenfälle verursachen können.
  • Getestet wird ferner, ob die Geschlechtskrankheit Syphilis vorliegt oder
  • eine entzündliche Lebererkrankung bzw. vorübergehende Leberfunktionsstörung.
  • Außerdem wird eine Untersuchung auf Antikörper gegen den Erreger der Immunschwäche AIDS (HIV) durchgeführt.

Weichen die Ergebnisse der Laboruntersuchungen von der Norm ab, unterrichtet der Blutspendedienst den Spender und teilt auf Wunsch seinem Hausarzt den Befund mit.
Neben dem Unfallhilfe- und Blutspender-Paß haben Sie also auch noch eine gewisse Kontrolle Ihrer Gesundheit. Und das gute Gefühl, einem kranken oder verletzten Mitmenschen geholfen zu haben.

Angst vor dem Blutspenden?

Der häufigste Grund, warum die Menschen nicht Blutspenden ist Angst - Angst davor, während der Spende umzukippen, Angst vor der Nadel, Angst vor einer AIDS-Infektion. Angst, weil man sich gar nicht richtig vorstellen kann, wie ein Blutspendetermin abläuft.

Doch diese Angst ist unberechtigt. Jeder Spendewillige wird vor der Spende untersucht, um festzustellen ob er die Spende vertragen wird. 90 Prozent der Blutspender kommen übrigens immer wieder. Gehen Sie ganz einfach mal ganz unverbindlich zu einem Blutspendetermin und sprechen Sie mit den Spendern und Rotkreuzlern! Nur Sie selbst können herausfinden, daß Ihre Angst unbegründet ist.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Blutspenden?

Bei Fragen zum Thema Blutspenden, rufen Sie bitte die kostenlose Hotline der Blutspendezentrale Baden-Württemberg an.

0800 - 11 949 11 (erreichbar: Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr)



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Letztes Update: 28. Januar 2012